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Traumhafte Strände, eindrucksvolle Sonnenuntergänge und dazu eine ordentliche Brise Wind - die Karibik zählt zu den schönsten Segelrevieren der Welt.

Den Crews öffnet sich ein Labyrinth aus Inseln unterschiedlichster Größenordnung. Dabei ist es gar nicht einfach, sich für eine Route zu entscheiden. Die Möglichkeiten sind vielfältig, und auf jeder größeren Insel kann man eine Yacht oder einen Katamaran chartern.
Als Ausgangspunkte eignen sich besonders die Virgin Islands, Antigua, Guadeloupe, Martinique oder St. Lucia. Von der Schweiz aus sind diese Inseln mit dem Flugzeug gut zu erreichen, und auch die örtlichen Bedingungen zum Bunkern von Lebensmitteln, Wasser und Diesel sind ideal.
Neben den Virgin Islands zählen die Winward Islands zu den schönsten Segelrevieren. Eine beliebte Route verläuft zwischen St. Lucia und Grenada. Um ausreichend Zeit für die Umgebung zu haben, sollte man mindestens zwei Wochen einplanen.

Hohe Wellen lassen die Yacht gut laufen

Mit Hilfe des Nordost-Passats segelt man von St. Lucia, vorbei an den Pitons - Vulkankegel und Wahrzeichen von St. Lucia - in Richtung St. Vincent. Ein Stopp in St. Vincent lohnt sich weniger, deshalb sollte versucht werden, bis Bequia durchzusegeln.
Die Admiralty Bay auf Bequia eignet sich hervorragend für einen Nachtstopp - das beweisen die vielen Yachten, die dort vor Anker liegen. Die Insel ist ein Treffpunkt für Gleichgesinnte. In den Bars direkt am Strand tauschen Skipper und Crews Erfahrungen aus. Bequia bietet die letzte Möglichkeit, noch einmal "nachzubunkern", ehe es in die Einsamkeit geht.

Wo tausende kleine bunte Fische ums Riff schwimmen

Hinter Bequia liegen die Tobago Keys, eine kleine Inselgruppe inmitten des riesigen Horseshoe Reefs. Sie ist nur über eine schmale Einfahrt erreichbar. Da diese Inseln nicht bewohnt sind, bleiben die Segler hier unter sich. Mit dem Beiboot kann man direkt bis ans Riff fahren und dort die bunte Unterwasserwelt betrachten - hier präsentiert sich die Karibik von ihrer schönsten Seite. Tausende kleiner bunter Fische schwimmen ums Riff, aber auch Rochen, Barrakudas und Haie. Eine Schnorchelausrüstung sollte unbedingt an Bord sein.
Von den Tobago Keys aus führt der Weg über die Inseln Union Island, Carriacou und Petit Martinique nach Grenada. Auf dem Rückweg sollte man unbedingt eine Nacht vor der Prominenteninsel Mustique einlegen. Hier haben Mick Jagger, David Bowie, Thommy Hilfiger oder Prinzessin Margaret von Großbritannien ihr zweites Zuhause. Viele der Inseln sind indessen noch nicht vom Massentourismus erschlossen und vermitteln ein ungeschminktes Bild der Karibik.



Ortszeit
MEZ - 5. Keine Sommer-/Winterzeitumstellung in Martinique. Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -5 Std. und im Sommer -6 Std.

Einreise
Schweizer Bürger benötigen einen bis 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültigen Reisepass. Die Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern, man sollte sich vor Antritt der Reise über die aktuellen Bestimmungen erkundigen. Informationen erteilen die französischen Vertretungen

Feiertage
1. Jan. 2006 Neujahr. Febr. Karneval. 14. April Karfreitag. 22. Mai Tag der Abschaffung der Sklaverei. 14. Juli Nationalfeiertag (Bastille-Tag). 21. Juli Schoelcher-Tag. 15. Aug. Mariä Himmelfahrt. 1. Nov. Allerheiligen. 11. Nov. Gedenktag (1. Weltkrieg). 25. Dez. Weihnachten.

Landeswährung
Euro

Landessprache
Amtssprache ist Französisch; die einheimische Sprache ist Créole.

Druckbare Informationen:

Titel
Datenblatt Karibik Datenblatt Karibik


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