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Jeder young-sailor sollte sich vor Törnbeginn einige Gedanken zum Thema "Seekrankheit" machen, sollte sich aber nicht Sorgen machen:
Leben auf dem Meer ist eine Sache, für welche der Mensch nicht erschaffen wurde. Er befindet sich in der salzigen und trockenen Luft, ist der ganze Tag der Sonne ausgesetzt und wird zudem durchgeschüttelt.
Deshalb hat sich der Mensch dieser "ungeeigneten" Umgebung anzupassen, wenn er die Schönheiten der Meere auf dem Schiff geniessen will. Das heisst für Dich als young-sailor:
-> Du kannst das Meer nicht bezwingen, sondern Du kannst Dich anpassen.
Anpassen heisst, dass Du auf Deine "innere Stimme" viel genauer hören musst. Wenn Du Hunger hast isst Du, wenn Du durst hast trinkst Du. Oft sind diese Gefühle nicht sehr klar und schlagen sehr schnell um. Dann heisst es, nicht durchzubeissen, sondern dem neuen Gefühl zu gehorchen. Indem Du also lernst, Dich immer den Bedingungen anzupassen, überwindest Du die Seekrankheit.
Häufige Fragen zur Seekrankheit:
"Ich möchte meine Ferien geniessen und nicht die ganze Woche von Übelkeit geplagt sein. Kann ich das überhaupt, wenn ich das erste Mal auf dem Segelschiff Ferien verbringe?"
Die Törns der young-sailors sind ganz klar auf Ferien ausgerichtet. Da das Schiff kein Ziel erreichen muss, wird die Route allen Crewmitgliedern angepasst, so dass kein Crewmitglied am Ende der Ferien gerade wieder in die Ferien muss. Das heisst, abends werden Häfen angelaufen, so dass das Schiff verlassen werden kann und die ganze Nacht ruhig liegt (Sobald das Schaukeln nicht mehr da ist, verschwindet auch die Übelkeit). Wird einmal in einer Ankerbucht übernachtet, geschieht dies nur, wenn alle Crewmitglieder dies wollen, bei sanften Wetterbedingungen und in einer Bucht, welche besonders gut geschützt ist, so dass das Schiff die Nacht durch nur wenig schaukelt.
"Gibt es denn keine Medikamente, welche gegen die Seekrankheit eingenommen werden können?"
Mittel gegen die Seekrankheit gibt es beinahe wie Sand am Meer. Doch da sich die Seekrankheit zu einem grossen Teil im Kopf abspielt, gibt es keine Patentlösung.
Auf chemischer Basis gibt es Kaugummi und verschiedene Präparate (wie zum Beispiel Stugeron). Diese wirken auf unterschiedliche Art und Weise, haben aber oft Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Trägheit.
Deshalb ist deren vorbeugende Einnahme nur empfohlen, wenn mit grosser Wahrscheinlichkeit mit Seekrankheit gerechnet werden muss.
Ein gutes Medikament, welches bei ersten Anzeichen von Übelkeit eingenommen werden kann ist "Navy Caps" (erhältlich in der Central-Apotheke in Horgen). Dieses Medikament wirkt sehr schnell und in den meisten Fällen.
Weiter sind andere Mittel wie Akupressurbänder, Pflaster, Brillen mit eingebautem Horizont und und und... erhältlich. Oft bleibt deren Wirkung aus, jedoch hat jedes Mittel seine Anhänger.
"Wie soll ich mich in dem Fall am besten auf die schönste Woche im Jahr unter young-sailors vorbereiten?"
Wenn Du Dir bewusst bist, dass Du Dich aufs Meer begibst und nicht weißt, ob Du seekrank werden kannst:
Buche Deinen Törn und erscheine mit einer positiven Einstellung! Ernsthafte Probleme mit der Seekrankheit sind selten, so dass die Chance, dass Du seekrank wirst sehr klein sind. Und falls trotzdem Übelkeit auftreten sollte, hat Dir der Skipper verschiedene Mittel, mit welchen er gute Erfahrungen gemacht hat.
Sämtliche young-skippers sind mit "Navy Caps" und mit "Stugeron" ausgerüstet.
Wenn Du Dir bewusst bist, dass Du Dich aufs Meer begibst und glaubst, dass Du seekrank wirst:
Buche Deinen Törn und überlege Dir, welches Mittel Dir am besten hilft. Wenn Du gute Erfahrungen mit der Schulmedizin gemacht hast, wähle den vorbeugenden Einsatz von Stugeron, ansonsten können Dir eventuell auch Akupressurbänder oder andere Mittel helfen. Wenn diese Mittel auf dem Schiff versagen würden, hat Dir der Skipper andere Mittel.
Wenn Du Dir bewusst bist, dass Du Dich aufs Meer begibst und weißt, dass Du nicht seekrank wirst:
Buche Deinen Törn, sei Dir aber bewusst, das keine Seglerin und kein Segler sicher sein kann, nicht seekrank zu werden.
Mache Dir Deine Gedanken zur Seekrankheit, lasse Dich vom young-skipper auf das Meer führen und suche die Schönheit der Meere. Auf den Törns der young-sailors traten keinerlei ernsthafte Probleme mit der Seekrankheit auf!
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